(KI Inhalt)

Künstliche Intelligenz und insbesondere KI-Agenten sind in aller Munde. Viele Unternehmen sehen darin die Top-Priorität für die kommenden Jahre und erwarten, dass ein Großteil ihrer Geschäftsprozesse bald um diese intelligenten Helfer herum neu gestaltet wird. Doch die Vorbereitung auf diese tiefgreifende Transformation ist oft noch lückenhaft. Ein aktueller Bericht von Fortune beleuchtet, welche wertvollen Erfahrungen Unternehmen wie Adobe, Salesforce, Kyndryl und Freeport-McMoRan bei der Implementierung von KI-Agenten gesammelt haben. Ihre Erkenntnisse sind ein Wegweiser für alle, die in diese zukunftsweisende Technologie investieren möchten. 🚀

**1. Weniger ist mehr: Fokus auf spezifische Geschäftsprobleme**

Ein häufiger Fehler zu Beginn: Unternehmen neigen dazu, die Anzahl der eingesetzten KI-Agenten zu zählen, anstatt deren tatsächlichen Mehrwert für Geschäftsprozesse zu bewerten. Kyndryl, ein Technologie-Dienstleister, erkannte, dass die reine Zählung von Agenten nicht aussagekräftig war. Sie verlagerten ihren Fokus darauf, wie KI-Agenten konkrete Geschäftsabläufe verbessern. Auch Salesforce musste umlenken: Statt zu viele Projekte gleichzeitig zu verfolgen, konzentrierten sie sich auf wenige, aber wirkungsvolle Agenten mit spezifischen Vorteilen.

Ein beeindruckendes Beispiel liefert Freeport-McMoRan, ein Bergbauunternehmen. In einer kapitalintensiven Branche war von Anfang an klar, dass jeder Einsatz von KI messbare Ergebnisse liefern musste. Sie identifizierten Prozesse, die gleichzeitig zeitaufwendig, manuell intensiv und datengesteuert waren. Die Automatisierung der komplexen Rechnungsverarbeitung führte zu erheblichen Kosteneinsparungen. Dieser Erfolg zeigt: Es geht nicht um die Quantität der Agenten, sondern um den gezielten Einsatz zur Lösung echter Probleme. ✨

**2. ROI neu denken: Über reine Effizienz hinausblicken**

Die Messung des Return on Investment (ROI) bei KI-Agenten geht weit über bloße Produktivitätssteigerungen oder Kostensenkungen hinaus. Bert Odinet von Freeport-McMoRan betont die Wichtigkeit spezifischer KPIs. Toni Vanwinkle von Adobe unterstreicht, dass der wahre Wert oft in den nachgelagerten Effekten liegt: Hat es geholfen, schneller zu verkaufen oder Kunden besser zu gewinnen?

Adobe gestaltete seinen internen Helpdesk für über 30.000 Mitarbeiter mit KI-Agenten neu. Dabei wurde nicht nur die schnellere Bearbeitung von Anfragen betrachtet, sondern auch die Qualität der Antworten, die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die freigewordenen Kapazitäten der Support-Mitarbeiter. Kyndryl erkannte ebenfalls, dass der anfängliche Fokus auf Kostensenkung zu kurz griff. Ihr Umdenken führte zur Frage: Wie bringt man dem Unternehmen mehr Wert, beispielsweise indem die Finanzabteilung die Bücher schneller abschließt und sich besser auf Investoren vorbereiten kann? Es geht darum, echten Mehrwert für das gesamte Unternehmen zu schaffen. 💰

**3. Brücken bauen: Technologie- und Geschäftsakteure vereinen**

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg von KI-Agenten ist die enge Zusammenarbeit zwischen IT- und Geschäftsabteilungen. Salesforce stellte fest, dass Projekte mit aktiver Unterstützung von Geschäftsakteuren deutlich erfolgreicher waren. Als Reaktion darauf bildete das Unternehmen „Rapid Innovation Squads“ – kleine Teams aus KI-Entwicklern und Geschäftsverantwortlichen, die gemeinsam Lösungen für spezifische Geschäftsbereiche entwickeln.

Ein solches Team für die Rechtsabteilung von Salesforce verbesserte die Zuweisung neuer Fälle an den passenden Anwalt. Der Anteil der korrekt zugewiesenen Fälle stieg von 12 % auf 34 %, was dem Unternehmen jährlich über 350.000 US-Dollar einsparte. Andy White von Salesforce betont, dass die Implementierung eines Agenten kontinuierliches Feedback, Aufsicht und ständige Verbesserung erfordert – maßgeblich getragen von den Geschäftsteams. Alle befragten Führungskräfte sind sich einig: Die Implementierung von KI-Agenten erfordert ein komplettes Neudenken von Arbeitsabläufen. Einfach bestehende, ineffiziente Prozesse zu automatisieren, kann kontraproduktiv sein, wie Kyndryl aus Fehlern lernte. Es braucht offene Köpfe, die bereit sind, Prozesse von Grund auf neu zu denken. 💡

Diese Learnings der KI-Pioniere zeigen, dass der Weg zur erfolgreichen Agenten-KI zwar herausfordernd ist, aber mit dem richtigen Fokus, einer klaren Wertorientierung und starker interdisziplinärer Zusammenarbeit enorme Potenziale birgt. Als KI-Consultant bei Markus Hartlieb / SkillUp begleiten wir Unternehmen dabei, diese Prinzipien erfolgreich umzusetzen und smarte Automatisierung menschlich und effizient zu gestalten. Nutzen Sie die Erfahrungen der Vorreiter, um Ihre eigene KI-Strategie zukunftssicher zu machen!

Quelle: fortune.com – https://fortune.com/2026/09/29/how-adobe-salesforce-kyndryl-freeport-use-ai-agents/